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|   Reportagen und Themen

Die Kaiserkronen funkeln wieder

Mehr als 1500 Jahre alt ist die Geschichte des Bistums Speyer. Entsprechend weit spannt sich die Neupräsentation des Dom- und Diözesanmuseums im Historischen Museum der Pfalz auf einer neuen Ausstellungsfläche. Die Stücke reichen von den Grabkronen der salischen Kaiser und Kaiserinnen über liturgisches Gerät bis zum Messgewand von Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Speyer 1987. Sanierungsarbeiten im Museum machten den Umzug notwendig.

|   Glosse

Schusters Rappen statt Esels Rücken

Die französischen Cevennen sind eine Mittelgebirgsregion fernab der Touristenströme, in denen es sich prima mit Eseln wandern lässt – falls die Esel das möchten. Denn das Gras am Wegesrand ist offenbar immer noch am grünsten. Eine Glosse von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

|   Dokumentation

Leben in gelingenden Beziehungen

In der Dokumentation im KIRCHENBOTEN lesen Sie den beim katholischen Reformprozess Synodaler Weg vorgelegten Text zur Geschlechtervielfalt. Er erhielt in der Delegiertenversammlung des katholischen Reformprozesses eine deutliche Mehrheit, wurde aber dennoch nicht angenommen, weil die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit unter den deutschen Bischöfen nicht erreicht wurde.

|   Andacht

Gottes Geist ist mit dir

Thema der Andacht von Pfarrer Oliver Jaehn zum 15. Sonntag nach Trinitatis ist Galater 5, 25–6, 10. Er meint, die Worte des Paulus deuteten an: Schon am Anfang der Kirche gab es Menschen, die Fehler machten; es gab Menschen, die sich für besser hielten und vor allem auf sich selbst schauten. Schon die Kirche in ihren Anfängen war nicht perfekt. Und doch war der Geist Gottes in ihr.

|   Leitartikel

Freie Marktkräfte rufen nach dem Staat

Die staatliche Unterstützung für Unternehmen angesichts der Energiekrise ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Der Rettungsschirm diene nicht nur den Firmen und ihren ­Eigentümern, er rette Arbeitsplätze und helfe so, Wohlstand zu sichern oder seinen Verlust wenigstens zu begrenzen. Irritierend sei jedoch, mit welcher ­Selbstverständlichkeit Industrievertreter und Lobbyisten in Presse, Funk, Fernsehen und sozialen Netzwerken Staatshilfe anmahnen.

|   Ökumene

Das jüdische Neujahrsfest als Haupt des Jahres

In den jüdischen Gemeinden feiern Juden in diesen Tagen weltweit das Neujahrsfest. Das Fest beginnt mit dem Sonnenuntergang am 25. September und endet beim Einbruch der Dunkelheit am 27. September. Es erinnert Juden an den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel. Mit Jom Kippur folgt zehn Tage später der höchste jüdische Feiertag.

|   Kommentar

Förderung auch nach Corona dringend nötig

Zwei Milliarden Euro hat die Bundesregierung in das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ gesteckt. Das Geld sei gut angelegt, meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Kommentar. Schließlich profitierten von der Förderung Kinder, die es nötig hätten; von Eltern, die ihre Kinder aus beruflichen Gründen oder mangels Deutschkenntnissen selbst nicht unterstützen könnten – oder nicht das Geld hätten, sich teure Nachhilfelehrerinnen oder -lehrer zu leisten.


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Versöhnung als christliches Grundthema

Bedeutung des Religionsunterrichts angesichts vieler Krisen gestiegen – Klimawandel deprimiert Kinder

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