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Buch- und Spieletipps

Buchtipp: Alle behindert

Witzig geschrieben und gleichzeitig mit sehr viel Tiefgang listet das Buch „Alle Behindert“ in 25 ganzseitigen Steckbriefen unterschiedliche Behinderungen auf: Neben Blindheit, Down-Syndrom oder ADHS finden sich dort auch der Angeber, die Tussi, der Überbehütete oder der Essensnörgler wieder. Am Ende des Buchs ist Platz für den eigenen Steckbrief. Ein grandioses Buch zum Thema Inklusion.

Horst Klein und Monika Osberghaus: Alle behindert. Klett, 2021.40 Seiten, 14 Euro. ISBN 978-3-95470-217-6.

Buchtipp: Mia – meine ganz besonere Freundin

Im Buch „Mia“ erzählt Lotte, wie sie lernt, Mia, ihre ganz besondere Kindergartenfreundin zu verstehen. Mia spricht nicht – und gerade das ist für Lotte so interessant. Ein Buch ab vier Jahren zum Verstehen von Gefühlen, das aufklärt, ohne Angst zu machen

Dagmar Eiken-Lüchau: Mia – meine ganz besonere Freundin. Neufeld-Verlag, 2021. 32 Seiten, 14,90 Euro. ISBN 978-3-86256-079-0

Spieletipp: Kooperationsspiele

Hier geht es darum, zusammen eine Aufgabe zu meistern. Jeder wird gebraucht!

Die Decke wenden

Vorbereitung: Stellt euch gemeinsam auf eine Decke (ihr könnt auch Zeitungsseiten zusammenkleben). Die Größe der Decke sollte so gewählt werden, dass nur noch wenig Platz darauf ist, wenn ihr euch alle darauf gestellt habt.

Aufgabe: Die Decke soll einmal gewendet werden!
Dabei müssen die Füße der Spieler weiterhin auf dem Teppich bleiben und dürfen den Boden nicht berühren. Sollte ein Spieler den Teppich verlassen, muss das gesamte Spiel von vorn beginnen.

Menschen auf 4 Beinen

Alle Spieler laufen kreuz und quer durch den Raum während Musik läuft. Sobald die Musik stoppt, ruft die Spielleitung eine Ansage in den Raum, zum Beispiel:

„5 Menschen auf 4 Beinen“ (= 5er Gruppen bilden und sich so aufstellen, dass nur 4 Beine den Boden berühren)

„12 Hände und 8 Bein“ (= die gesamt Gruppe muss den Boden mit 12 Händen und 8 Beinen berühren berühren)

Sobald alle Gruppen die Aufgabe gelöst haben, geht die Musik an und eine neue Runde startet.

Ausflugtipps

Wenn du wissen willst, wie es ist, sich in absoluter Dunkelheit aufzuhalten, kannst du das im Schloss Freudenberg bei Wiesbaden tun. Im Dunkelgang oder in der Dunkelbar erlebst du, was Finsternis bedeutet und bekommst vielleicht ein kleines bisschen ein Gefühl dafür, was es heißt, blind zu sein. https://www.schlossfreudenberg.de/

Im DIALOGMUSEUM in Frankfurt werden kleine Besucher*innen-Gruppen von blinden oder sehbehinderten Expert*innen durch einen lichtlosen Parcours mit wechselnden Themenräumen geführt. Dabei entsteht ein Rollentausch entsteht, der die Sinne und das Empathievermögen schult und Inklusion unmittelbar erlebbar macht. https://dialogmuseum.de/

Es gibt auch eine Reihe Restaurants, in denen du komplett im Dunkeln isst. Teilweise servieren Menschen das Essen, die selbst nicht sehen. https://www.dunkelrestaurant.info



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Buchtipp

Deutsche Bibeln

Vor und nach Martin Luther
von Michael Landgraf

Verlagshaus Speyer GmbH, 17 x 24 cm, 160 Seiten, Festeinband, 19.90 Euro