Die Nachfrage nach Haustieren ist in der Coronapandemie derzeit deutlich höher, sagt Andreas Lindig, Vorsitzender des Landesverbands Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbunds. Dies bedeute aber nicht unbedingt, dass die Vermittlungszahlen gestiegen seien. Schließlich gehe bei der Beratung auch immer darum, das passende Tier zu finden. Wer mittels geschlosener Zoogeschäfte zum Kauf von Tieren wie Hunde oder Katzen auf das Internet ausweiche, tue sich und den Tieren keinen Gefallen. Schließlich gebe es beim Tierkauf im Internet keinerlei Beratung, sagt Lindig. Mögliche Alternativen zu Tierheimen sind private Tierzüchter.

Der Deutsche Tierschutzbund bietet im Internet Broschüren zur richtigen Haltung von Katzen, Hunden, Mäusen, Vögeln, Meerschweinchen, Fischen, Pferden oder Hühner an. Es gibt sogar auch extra Broschüren für Kinder. Die Broschüren können heruntergeladen werden, einzelne Exemplare werden kostenlos versandt. Dafür wird ein mit 90 Cent frankierter Rückumschlag (langes Format) an folgende Adresse geschickt: Deutscher Tierschutzbund e.V., Bundesgeschäftsstelle, In der Raste 10, 53129 Bonn.