Am Anfang erschafft Gott Himmel und Erde. Und dann das Licht, um sich alles genauer anzusehen. Also: Licht an! Übrigens: Als die Geschichte damals erzählt wurde, wussten die Menschen noch nicht, dass die Erde eine riesige Kugel ist. Die Menschen dachten, dass die Erde eine Scheibe ist, die auf Säulen liegt – so ähnlich wie dein Tisch. Und drumherum, oben und unten ganz viel Wasser. Darum spannt Gott am zweiten Tag den Himmel auf wie einen Schutzschirm, der das Wasser abhält. Also: Schirm auf! Manchmal ist der Schirm undicht. Dann regnet es. Und am dritten Tag sammelt Gott das Wasser auf der Erde in Flüssen und Seen, so dass dazwischen trockenes Land auftaucht (grüne und braune Tücher). Dann lässt Gott Pflanzen wachsen und Blumen und Früchte und Nüsse und Körner (für Kekse und Brot). Am vierten Tag sind Sonne, Mond und Sterne dran. Der ganze Himmel leuchtet jetzt! Am nächsten Tag erschafft Gott die Tiere im Wasser und die Tiere in der Luft, Insekten und Vögel. Ab dem sechsten Tag alles, was kriecht, läuft, rennt, springt und krabbelt. Am Ende ist die Welt wie ein schöner Garten. Was fehlt noch? Genau! Der Gärtner. Darum macht Gott den Menschen als Mann und Frau und sagt ihnen: „Jetzt seid ihr dran. Passt gut auf alles auf!“ Und dann sieht sich Gott nochmal alles ganz genau an und sagt: „Sehr gut!“

Du kannst diese Geschichte nachbauen und nacherzählen. Du brauchst: Einen runden Tisch, ein blaues Tuch, eine Stehlampe, einen Regenschirm, ein grünes und ein braunes Tuch, Sonne, Mond und Sterne aus Tonpapier, Blumen,Brot oder Kekse, Fische und Vögel aus Tonpapier und (Schleich-)Tiere. Das alles legst du nach und nach auf den Tisch oder hängst es an die Schirmspeichen. Viel Spaß!