In der Bibel hat Martin Luther schließlich gefunden, was ihm gegen seine große Angst geholfen hat. Er hat die Geschichten von Gott gelesen, die Jesus erzählt hat. Da ist Gott wie ein guter Vater, der dem Sohn, der alles verbockt hat, verzeiht. Da will Gott trösten wie eine Mutter. Gott liebt die Kinder. Das hat uns Jesus gezeigt. Für Martin Luther wurde Gott zum Freund, vor dem er keine Angst zu haben brauchte.

Die Bibel ist für Martin Luther sehr wichtig geworden. Damals hatten die meisten Menschen keine eigene Bibel. Bibeln wurden im Kloster abgeschrieben und das in lateinischer Sprache. Gottesdienste feierte man auch lateinisch. Martin Luther wollte, dass alle Menschen in der Bibel lesen und solche Entdeckungen machen können, wie er.

KiKi fragt: Welches ist denn deine Lieblingsgeschichte in der Bibel?

Die schönsten Bilder werden prämiert und im KIRCHENBOTEN vorgestellt. Eine Malvorlage findet ihr hier.