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Einschränkungen auch bei Gottesdiensten

Die neue Corona-Verordnung der Landesregierung verpflichtet die Kirchen zur Kontrolle des Impfstatus

In Rheinland-Pfalz dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Ausnahmen von der 2G-Regel gebe es nur in wenigen Fällen, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD), beispielsweise für Standesamts-Termine oder Ratssitzungen. Auch Kirchen müssen seinen Angaben zufolge anders als bisher zwingend den Impfstatus von Gottesdienstbesuchern kontrollieren, dürfen aber Menschen mit tagesaktuellem Corona-Test Zugang gewähren.

Auch am Arbeitsplatz ist die 3G-Regel verpflichtend. Die Bestimmungen der neuen rheinland-pfälzischen Anti-Corona-Landesverordnung ersetzt das bisherig gültige System regionaler Warnstufen durch landesweit einheitliche Einschränkungen. „Wenn es schlimmer wird, wird die Verordnung auch strenger werden“, erklärte Hoch. Der Minister sprach von einem „Lockdown für Ungeimpfte“. Sie dürfen beispielsweise nicht mehr zum Friseur gehen oder Dienstleistungsbetriebe wie Nagelstudios aufsuchen. Auch von allen Freizeit- und Kulturveranstaltungen in Innenräumen und der Gastronomie sind sie ausgeschlossen. Die Einhaltung der neuen Maßgaben werde strenger kontrolliert als bisher, sagte Hoch.

Bei Veranstaltungen mit ausschließlich geimpften und genesenen Besuchern gibt es weiterhin keinerlei Begrenzung der zulässigen Teilnehmerzahlen, allerdings gilt in Innenräumen wieder mit Ausnahme des ständigen Sitzplatzes die Maskenpflicht. Ausnahmen von den Einschränkungen wird es für Kinder und ungeimpfte Jugendliche geben. Sie müssen für die Teilnahme an Sport- oder Freizeitaktivitäten aber ebenfalls einen aktuellen negativen Test vorlegen. Auch für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, gelten die Einschränkungen nicht. Sie müssen aber stets ein ärztliches Attest vorweisen.

Um den Anstieg der nach wie vor steigenden Corona-Fallzahlen zu begrenzen, will die Landesregierung die Anzahl der Auffrischungsimpfungen weiter steigern. Anmeldungen bei den Impfzentren des Landes sind ab sofort bereits fünf Monate ab der Zweitimpfung möglich. epd

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Gottesdienst in Corona-Zeiten: Die neue Reglung in Rheinland-Pfalz sieht vor, dass Kirchengemeinden den Impfstatus von Gottesdienstbesuchern kontrollieren, sie dürfen aber Menschen mit tagesaktuellem Corona-Test Zugang gewähren. Foto: epd
Gottesdienst in Corona-Zeiten: Die neue Reglung in Rheinland-Pfalz sieht vor, dass Kirchengemeinden den Impfstatus von Gottesdienstbesuchern kontrollieren, sie dürfen aber Menschen mit tagesaktuellem Corona-Test Zugang gewähren. Foto: epd

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