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Dorothee Wüst in Beauftragtenrat

Braunschweiger Landesbischof fungiert weiterhin als Sprecher

Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst ist in den Beauftragtenrat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Schutz vor sexualisierter Gewalt berufen worden. Das teilte die EKD in Hannover mit. Neben Wüst berief der EKD-Rat in seiner ersten Sitzung der neuen Amtsperiode den Juristen Jan Lemke aus der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und die Oberkirchenrätin Franziska Bönsch aus der anhaltinischen Landeskirche.

Sprecher des Beauftragtenrats bleibt der Braunschweiger evangelische Landesbischof Christoph Meyns. Auch die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs, die im November zur stellvertretenden EKD-Ratsvorsitzenden gewählt wurde, bleibt Mitglied des Gremiums, das die evangelische Kirche in Fragen der Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt berät. Die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus, forderte die rasche Umsetzung der im Koalitionsvertrag angekündigten Stärkung des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. „Wir brauchen einen starken, unabhängigen Partner auf Seiten des Staates, der auch Projekte wie etwa die von der EKD mehrfach geforderte gesamtgesellschaftliche Dunkelfeldstudie umsetzt“, sagte Kurschus laut Mitteilung.

Die EKD arbeitet seit Längerem an einer Gemeinsamen Erklärung mit dem Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung zu verbindlichen Kriterien für die Aufarbeitung von Missbrauch. Größter Knackpunkt ist die Beteiligung von Betroffenen an der kirchlichen Aufarbeitung. Ein 2020 gegründeter Betroffenenbeirat wurde im Mai durch den Rat wieder ausgesetzt. Seither ist unklar, wie es weitergeht. Die EKD betonte zuletzt aber, dass es weiter eine Beteiligung Betroffener geben solle. epd

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Kirchenpäsidentin Dorothee Wüst. Foto: lk
Kirchenpäsidentin Dorothee Wüst. Foto: lk

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