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1700 Jahre gegen den Antisemitismus

von Hartmut Metzger

Seit 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden im heutigen Deutschland. Im Jahr 321 erließ Kaiser Konstantin ein Dekret, wonach Juden in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden konnten. Dieses Dekret gilt als ältester Beleg für die Existenz jüdischer Gemeinden. Das ausgerufene Festjahr wird von Berlin gefördert, damit möglichst viele Menschen die Möglichkeit haben, jüdischer Geschichte zu begegnen und den Alltag jüdischer Menschen in Deutschland besser zu verstehen. So soll auch ein Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt werden.

Bereits im Januar haben die heutige Kirchenpräsidentin Wüst und Bischof Wiesemann in Speyer Plakate angebracht, um zu zeigen, dass sich Landeskirche und Bistum zusammen mit der Jüdischen Kultusgemeinde an der ökumenischen Jahreskampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ beteiligen. Der Internetauftritt dieser Kampagne lässt die Verbundenheit und Verwurzelung des Christentums im Judentum anschaulich werden. Leider ist dieses Kompendium mit Monatsthemen, Veranstaltungstipps und Materialsammlungen noch immer zu wenig bekannt.

Antisemitismus muss mit Bildung und Aufklärung über jüdisches Leben und Religion begegnet werden. Auch die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie sehr antisemitische Vorurteile und Haltungen noch immer in der deutschen Gesellschaft verankert sind. Das Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland kann einen Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus leisten. Der Internetauftritt der ökumenischen Kampagne ist zu finden unter www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de, das Programmangebot in Pfalz und Saarpfalz zum Jubiläumsjahr zeigt die Seite www.keb-speyer.de.

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Hartmut Metzger
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    TrGIjaElbuD 23/09/2021 um 01:34
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    sfHlKCiDNJzp 23/09/2021 um 01:34
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    LnvwzIMoy 22/09/2021 um 06:59
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